Im Biologieunterricht wurde es richtig spannend. Die Schülerinnen und Schüler durften nicht nur Schweineaugen, sondern auch Schweineherzen sezieren und so den Aufbau zweier faszinierender Organe ganz genau untersuchen.
Mit großer Neugier und auch ein wenig Staunen machten sich die Kinder an die praktische Arbeit. Beim Sezieren der Schweineaugen entdeckten sie, wie empfindlich und zugleich komplex das Auge aufgebaut ist. Durch das vorsichtige Aufschneiden konnten sie Bestandteile wie Linse, Hornhaut, Iris und Netzhaut direkt erkennen und deren Funktionen gemeinsam besprechen. Dabei wurde schnell deutlich, wie leicht verletzbar das Auge ist und wie präzise alle Teile zusammenspielen müssen, damit Sehen überhaupt möglich ist.
Auch das Sezieren der Schweineherzen sorgte für großes Interesse. Die Schülerinnen und Schüler konnten Herzkammern, Vorhöfe und Blutgefäße aus nächster Nähe betrachten und nachvollziehen, wie das Herz als Motor des Körpers funktioniert. Viele waren überrascht, wie kräftig die Herzwände sind und wie komplex der Aufbau dieses lebenswichtigen Organs ist.
Die praktische Arbeit half den Schülerinnen und Schülern, theoretisches Wissen aus dem Biologieunterricht unmittelbar zu erleben. Zuvor hatten sie bereits Referate zu den Sinnesorganen gehalten. Eine Gruppe hatte dabei den Sehsinn vorgestellt. Beim Sezieren konnten sie ihr Wissen nun vertiefen und erweitern. Gleichzeitig lernten alle, genau zu beobachten, sorgfältig zu arbeiten und naturwissenschaftliche Fragen zu stellen. Diese Fähigkeiten sind im MINT Bereich besonders wichtig.
Das Sezieren der Schweineaugen und Schweineherzen war nicht nur lehrreich, sondern auch ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie lebendig und anschaulich MINT Unterricht sein kann. Forschen, Entdecken und Staunen standen dabei ganz klar im Mittelpunkt.